Was hilft bei kranker Haut?

Unsere Haut ist vielfältigen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Sie erneuert sich innerhalb von vier Wochen komplett, indem intakte Hautzellen aus tieferen Schichten nach außen wandern und die oberste Hautschicht permanent abgeschilfert wird.

In unserer Zivilisationsgesellschaft kommt es immer häufiger zu Störungen der Haut. Trockene Haut, Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne zeichnen sich dadurch aus, dass die äußere Hautschicht in ihrer Funktion gestört ist. Wenn die Hautbarriere nicht mehr intakt ist, trocknet die Haut aus und reagiert empfindlich auf Umweltstoffe.

Zeichen für geschädigte Haut
Und die Haut zeigt uns
deutlich, wenn sie geschädigt ist. Sie verfügt nämlich über Sinneszellen, die uns Juckreiz, Spannungsgefühl, Brennen und ein ausgesprochen unangenehmes Hautgefühl vermitteln können. Diese Warnsignale sollen uns vermitteln, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Was ist die Ursache und wie können wir die Haut wieder regenerieren? Eine intakte Haut produziert ständig Fett, den sogenannten „Talg“, der die Haut geschmeidig hält, der die Feuchtigkeit in der Haut bindet und damit eine natürliche Barriere nach außen bildet. Diese natürliche Lipidschicht basiert auf einer bestimmten natürlichen Fettzusammensetzung.
Heutzutage nehmen wir jedoch andere Fette über die Nahrung auf als in der Vergangenheit.

Nährstoffe für eine gesunde Haut
Daher sollten bei jeder Störung der Haut Omega-3 Fettsäuren aus Fischöl zugeführt werden. Vorsicht: Verwenden Sie bitte nur Fischöl, das keine Schwermetalle enthält. Damit verbessert sich die Grundstruktur der Haut ganz fundamental. Ebenso müssen wir die Hautzellen gut mit Nährstoffen versorgen, damit sich neue gesunde Zellen überhaupt bilden können. An erster Stelle stehen
die Spurenelemente Zink und Selen, an denen Vegetarier häufig Mangel leiden. Auch die Vitamine C, B12 und D sowie Betacarotin sind für den Aufbau einer gesunden Hautschicht besonders wichtig.

Ideale Hautpflegeprodukte
Natürlich spielt die Pflege der Haut von außen ebenso eine große Rolle für den Hautzustand. Alle Pflegeprodukte, die von außen einwirken, sollten die natürliche Hautlipidschicht nachahmen. Das gilt für Haarwaschmittel, für die Körper- und Gesichtspflege sowie für die Reinigungsprodukte. Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Parfüm sollten nicht enthalten sein.

MEIN BESONDERER TIPP
Der Hautzustand hängt eng mit den Verhältnissen im Darm zusammen. Daher empfiehlt sich bei allen Hautproblemen eine Kur zum Aufbau der Darmflora.

 

Artikel von Stephanie Isensee


Hinweis: Dieser Artikel ist zuerst in der “Apothekenzeitung Gesundheit” erschienen. Ausgabe: Januar • März 2017.
Herausgegeben von dem Apotheker-Ehepaar Dr. Holger Isensee und Stephanie Isensee aus Pforzheim, in enger Kooperation mit DR.LECHNER
© und MensSana.

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