Dr. Isensee

Kann man sich vor Alzheimer schützen?

Oft entsteht der Eindruck, dass Alzheimer ein unausweichliches Schicksal darstellt, dem man nicht entkommen kann. Dabei wissen wir heute, dass schon Jahre vor Ausbruch der Krankheit die Blutzuckerverwertung des Gehirns gestört ist. Ohne den Brennstoff Glukose sterben jedoch die Hirnzellen im Laufe der Zeit ab und Abfallstoffe reichern sich im Gehirn an. Wo liegen hierfür die Ursachen? Führt man über die Nahrung regelmäßig zu viel Energie vor allem in Form von Kohlenhydraten zu, so tritt im Blut eine überhöhte Glukoselast auf.

Glukose, der Brennstoff fürs Gehirn

Normalerweise benötigen alle Körperzellen diese Glukose als Brennstoff. Mithilfe von Insulin wird der Blutzucker in die Zellen geschleust. Was zu viel ist, wird in Form von Fett als Energiereserve gespeichert. Fällt der Nachschub jedoch zu hoch aus, weil die Nahrung zu viel Zucker enthält, lehnen die Zellen die Zuckeraufnahme ab und reagieren immer weniger auf das Insulin. Nun entwickelt sich ein Teufelskreis: Die Bauchspeicheldrüse schüttet immer mehr Insulin aus, die Zellen reagieren immer weniger. Man spricht hier vom beginnenden Diabetes Typ 2, dem sogenannten „Altersdiabetes“.

Blutzuckerüberschuss im Gehirn ist schädlich

Im Gehirn führt diese Insulinverwertungsstörung zu ganz fatalen Folgen:

Es wäre zwar genug Zucker im Blut vorhanden, aber dieser kann nicht mehr in die Gehirnzellen gelangen. In der Folge sterben nach einiger Zeit die Gehirnzellen ab und es kommt zu Ausfallerscheinungen. Die gute Nachricht lautet nun: Es gibt für die Gehirnzellen einen alternativen Brennstoff, der sie versorgt. Denn auch bestimmte Fettsäuren können im Gehirn direkt als Brennstoff anstelle von Glukose genutzt werden.

Kokosöl schützt und versorgt das Gehirn

Diese Fettsäuren kommen in konzentrierter Form im natürlichen Kokosöl vor.

Schon vorbeugend schützt der regelmäßige Verzehr von Kokosöl unsere Hirnzellen vor Alzheimer und vor anderen degenerativen Erkrankungen des Gehirns wie Parkinson oder auch Multipler Sklerose. In jedem Falle sollte die Nahrung aber wesentlich weniger Kohlenhydrate enthalten Ganz konkret heißt das: statt Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln lieber eiweißreiche Kost mit viel Salat, Gemüse und Obst sowie gesunden Fetten, Fleisch und Milchprodukten auf den Teller bringen. Diese sogenannte „LOGI“-Kost empfiehlt sich bei Diabetes, aber auch für alle, die sich gesund ernähren wollen. Damit die Hirnzellen gut arbeiten können, müssen auch weitere Vitalstoffe in ausreichender Menge zugeführt werden.

MEIN BESONDERER TIPP
Täglich natürliches Kokosöl hält unsere Gehirnzellen fit.

Artikel von Dr. Holger Isensee


Hinweis: Dieser Artikel ist zuerst in der “Apothekenzeitung Gesundheit” erschienen. Ausgabe: Januar • März 2017.
Herausgegeben von dem Apotheker-Ehepaar Dr. Holger Isensee und Stephanie Isensee aus Pforzheim, in enger Kooperation mit DR.LECHNER
© und MensSana.

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